Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Ambulante Operationen

Ambulante Operationen in Allgemeinnarkose werden geplant durchgeführt, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:

- reif geborenes Kind (ab der 37. Schwangerschaftswoche) ab dem 6. Lebensmonat, ohne Begleiterkrankungen
- bei ehemaligen Frühgeborenen ab dem 1. Lebensjahr (Bedingung: kein Coffein (oder anderes Atemanaleptikum), keine Sauerstofftherapie, kein Heimmonitoring, kein Infekt, keine Epilepsie, kein ALTE)

Für einen ambulanten Eingriff sind geeignet:

  • Leistenbruch, Wasserbruch, Nabelbruch (auch mit Bauchspiegelung = Laparoskopie)
  • Hodenhochstand, Vorhautverengung
  • Varikozele (Krampfadern am Hoden und Samenstrang)
  • Einrichtung von Knochenbrüchen und Verrenkungen, Metallentfernung nach Operation
  • Halsfistel, Ohrfistel, Ohranhang, Zungenbändchen, überzählige Finger oder Zehen
  • Ringbandspaltung bei schnellendem Finger, Entfernen von Ganglien
  • Blutschwämme, gutartige Neubildungen der Haut
  • Spiegelung von Speiseröhre, Magen, Darm, Blase, Enddarm
  • Dehnungsbehandlung von Engen der Speiseröhre
  • Fremdkörperentfernung aus dem Verdauungstrakt
Ablauf eines ambulanten Operationstages

Unterbringung von Familien vor und nach ambulanten Eingriffen:

Bei weiter Anreise kann es gelgentlich sinnvoll sein, bereits einen Abend vor der Operation anzureisen oder nach der erfolgten Narkose noch einen Abend/Nacht zur Erholung in Kliniknähe zu bleiben.

RMDH Leipzig Dazu kontaktieren Sie bitte das Team im

Ronald McDonald Haus Leipzig
Rubensstraße 1
04617 Leipzig
Telefon 0341 26 17 68-0
Telefax 0341 26 17 68-21
haus.leipzig@mdk.org
www.mcdonalds-kinderhilfe.org/leipzig  

 
Letzte Änderung: 06.11.2017, 13:53 Uhr
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