Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Kinderchirurgische Onkologie

Einen besonderen Stellenwert nimmt in unserer Klinik die operative Behandlung von Kindern mit gutartigen oder bösartigen Tumorerkrankungen ein.

Gutartige Tumoren (z.B. reifes Teratom und Lipom) sind im Kindesalter viel häufiger, und in der Regel ist die operative Entfernung des Tumors völlig ausreichend.

Bösartige Tumoren (Neuroblastom, Wilms´ Tumor (Nephroblastom), Hepatoblastom, Sarkome, Leukämien, Lymphome, Hirntumoren u.a. erfordern eine Kombinationsbehandlung i.S. eines interdisziplinären Konzepts (multimodale Therapie).

Das Kinderzentrum Leipzig mit onkologischem Schwerpunkt ist eng mit der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) vernetzt. Diese international angesehene Gesellschaft erarbeitet für jede Tumorart entsprechende Therapieprotokolle, nach denen alle Kinder mit bösartigen Erkrankungen individuell und in enger Abstimmung mit den Studienleitungen behandelt werden.

Als Kinderchirurgie sind wir neben der Entnahme von Gewebeproben (Biopsien) zur Sicherung der Diagnose und Einlage von zentralen Kathetern (ZVK), vor allem für die Tumorentfernung, verantwortlich. Dieser Aufgabe widmen wir uns mit höchstem chirurgischen Anspruch und, wann immer notwendig, in enger Kooperation mit anderen Experten (z.B. Wirbelsäulenchirurg, Gefäßchirurg etc.).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:  kinderchirurgie@medizin.uni-leipzig.de

oder vereinbaren Sie einen Termin in der Spezialsprechstunde.

 
Letzte Änderung: 29.12.2015, 14:17 Uhr
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