Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Kindertraumatologie

Die Kindertraumatologie ist als ein essentieller Bestandteil dem Fachgebiet Kinderchirurgie zugehörig. Ziel ist eine definitive Frakturversorgung mit kindgerechten Verfahren, die eine schnellstmögliche Heilung, Wiederherstellung der Funktion und Belastung zulassen. Die Umsetzung entsprechender Konzeptionen an unserer Klinik erfordert eine spezialisierte Arbeitsgruppe Kindertraumatologie. Deren Aufgabe besteht darin, die jeweils etablierten besten Behandlungsverfahren im Kindesalter anzuwenden, aber auch an den aktuellen Trends der Behandlung von Kinderfrakturen teilzuhaben.

Die Behandlungsperiode im Fachgebiet Kindertraumatologie erstreckt sich an unserer Klinik über die primäre Unfallbehandlung, die stationäre und rehabilitative Phase (Physiotherapie) bis hin zur ambulanten Nachsorge. Weiterhin werden später notwendige Korrektureingriffe bei sich entwickelnden Wachstumsstörungen oder Fehlstellungen vorgenommen.

Eine Zusammenarbeit mit weiteren Fachgebieten (Radiologie, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie wird bei Bedarf durchgeführt. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Bearbeitung und der Weiterentwicklung der Kindertraumatologie besteht die Notwendigkeit der Teilnahme an klinikübergreifenden randomisierten Studien zur Prüfung der eigenen Arbeitsergebnisse einschließlich der Qualitätskontrolle.

Behandlungsspektrum Kindertraumatologie

  • Akute Frakturbehandlung (konservativ und operativ)
  • Behandlung akuter Verletzungen (Sehnen, Muskeln, Gefäße, Nerven)
  • Behandlung pathologischer Frakturen und deren Folgezustände
  • Osteogenesis imperfecta (Frakturprophylaxe)
  • Behandlung von Knochenstrukturstörungen (Knochenzysten, Fibrome, Enchondrome, Ekchondrome)

Korrekturosteotomie, Verlängerungsosteotomie

  • Korrekturosteotomien nach Fehlwachstum bei Verletzungen und Infektionsfolgen
  • Verlängerungsosteotomien
  • Teleskopnägel (Osteogenesis imperfecta)
  • Kallotasis

Kallotasis, Epiphyseodese

  • Längenkorrekturen bei Klein- und Minderwuchs, Wachstumsstörungen
  • Achskorrekturen durch selektive Beeinflussung des Epiphysenwachstums
weitere Informationen zur Kallotasis

Physiotherapie

  • stabilisierende vorbereitende Behandlung vor Korrekturoperationen
  • Rehabilitative Maßnahmen
  • Bewegungsübungen
  • Gangschule

Bei Fragen wenden Sie sich direkt an die verantwortlichen Kollegen: ·

Prof. Dr. med. U. Bühligen


 
Letzte Änderung: 29.12.2015, 12:51 Uhr
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