Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie
 Universitätsmedizin Leipzig

Funktionsdiagnostik / Urodynamik

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FA Gabriel Götz

  Die Notwendigkeit einer Untersuchung der Harnröhre, der Harnblase und deren Funktion besteht bei Störungen der Urinentleerung (Enuresis, Restharn) und angeborenen oder erworbenen Erkrankungen der Harnwege (Entzündungen, Reflux).

Über die Harnröhre wird die Blase vorsichtig und schmerzlos mit einem dünnen Katheter sondiert. Darüber kann die Harnblase sowohl mit Flüssigkeit gefüllt als auch die entsprechenden Druckwerte im Inneren registriert werden. Der Patient arbeitet dabei mit und gibt an, ob er das Auffüllen bemerkt und wann ein Harndrang verspürt wird. Gibt der Patient an, die Blase entleeren zu müssen, kann er dies auch mit dem liegenden Katheter tun. Ein zweiter Katheter ist notwendig und wird in den Enddarm eingeführt. Die Messwerte geben Auskunft über anatomische und funktionelle Verhältnisse und Störungen.

Indikationen

  • Enuresis
  • Blasenentleerungsstörungen (Sphinkter Detrusor Dyssynergie)
  • Vesikoureteraler Reflux
  • Harnwegsinfektionen
  • Urethralstenosen
  • Restharnbildung
  • Verlaufskontrolle unter Behandlung

Urodynamik 2 Plus Symbol
 
Letzte Änderung: 13.10.2015, 14:47 Uhr
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